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VERGANGENES

HELLNESS (2013 - 2015)

Eine Berg- und Talfahrt durch die Körperwelten, Abgründe und Schluchten einer Dame im Klimawandel, und das im Zeitalter von Topmodels, VIPs, Superstars und anderen Naturtalenten. Eine satirische Entfaltung im Dschungel der Schönheitschirurgie.
Mit Schlupfliedern und dermatologisch getesteten Rockballaden.

HELLNESS ist keine Entspannungsinsel. Da gilt es mitzuhalten. Im Gleichklang musst du sein. Trainiert, yoga-entspannt, zentriert, gepeelt und porentief gecoacht.

HELLNESS ist ein bitterböses Kabarett über den Irrsinn in einer Zeit in der selbst die Queen nach ihrer Einschaltquote schielt. In der es schon lange nicht mehr um die Qualität, sondern um die Quantität der Medienpräsenz geht. Es wimmelt von Marken mit gepimpten Brüsten und schnellverbleichenden Barbie-Ikonen.

In HELLNESS ist «Brise-One-Touch» kein DJ, sondern ein auf der Lauer liegendes Monster, das Wohlgeruch wie Gift verspritzt. In Helgas Show ist der Body, der nicht gepimpt ist ein Nobody. Und wer nicht weiss, dass sich die I-Cloud nun mal nicht fürs Air-Yoga eignet, Zumba kein Schleckstengel und Dr. House nicht die amerikanische Bezeichnung für Hausarzt ist, der sollte sich schleunigst updaten, bevor er gänzlich im Anybody-Einheitsbrei verschwindet!


HELGA IS BAG (2010 - 2012)

Eine kabarettistische, musikalische Satire
 über das Handtaschenlesen

Dr. purse. Helga Schneider, Handtaschenanalystin, ging dem Wesen jeder Frau durch deren Handtasche auf den Grund.
Bei der Analyse von Taschenfüllungen grub sie sich durch soziale Schichten wie eine Archäologin durch Schutthaufen.
 Die Purseologin entdeckte pharmazeutische Bomben und enthüllte den Label-Wahn, sie durchleuchtete diese Beutelwesen wie ein Nacktscanner. Eine «Tour de Suisse» durch unsere Dialekt- und Sprachenvielfalt und eine Parodie auf die Machtausübung von Heilern und medial Veranlagten.

HELGA IS BAG darf auch zwei erfolgreiche Jahre mit über 100 Auftritten zurückblicken.

Frau Dr. Purse Helga Schneider hat sich als Handtaschenanalystin seelisch und körperlich verausgabt, hat im Schweisse ihres Angesichts Pradas und Beutelwesen untersucht, Tiefenschichten durchwühlt, brockenhausreifen Taschen und den dazugehörigen Trägerinnen neues Leben eingehaucht. Mit Leib und Seele hat sie sich bis zur Derniere im November 2012 für die Tasch-Sache eingesetzt.

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